Bild oben v.l.n.r.:
Christine Billmann, beherzt begleiten
Verena Reckzeh, Hospizverein Kirchheim e.V.
Maximiliane Figgemeier, Alzheimer Gesellschaft LKR München e.V.

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Über Trauer sprechen – weil es gut tut

Im Rahmen unseres 25-jährigen Jubiläums haben wir Angehörige und Interessierte zu einem kostenfreien Vortrag über „Weiße Trauer“ und den Umgang damit eingeladen – und die große Resonanz hat uns sehr gefreut: Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in die Glashalle im Collegium 2000, um zuzuhören, sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Weiße Trauer beschreibt eine besondere Form der Trauer: einen Menschen Stück für Stück zu verlieren, obwohl er noch da ist – etwa durch Demenz oder andere schwere Erkrankungen. Gefühle von Abschied und Verlust beginnen dabei oft lange vor dem eigentlichen Tod.

Der Vortrag gab nicht nur wertvolle Impulse, sondern machte vor allem eines deutlich: Trauer braucht Raum – und sie braucht Menschen, die zuhören.

Wie groß der Wunsch nach Austausch ist, zeigte sich besonders im Anschluss. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für intensive persönliche Gespräche mit unseren Hospiz- und Trauerbegleiterinnen.

Für uns war dieser Abend deshalb weit mehr als ein Vortrag. Er war eine Einladung, Trauer aus der stillen Ecke zu holen, darüber zu sprechen und Unterstützung anzunehmen.

Denn über Trauer zu reden macht sie nicht weniger – aber oft ein Stück leichter.